Auf dem Malerweg durch die Sächsische Schweiz
6. Etappe
Schmilka – Krippen – Papststein – Gohrisch
Am Morgen des 30.04.2018 deckten wir uns, nach dem guten Frühstück bei Herrn Rothermel, zunächst bei der Schmilkaer Mühle mit Handbrot, Brezeln und Mandelbällchen ein.
Es war wirklich verrückt, aber wir kamen in den letzten Tagen nicht ein einziges Mal an einem Supermarkt vorbei… Also für alle Malerweg-Wanderer unser Tipp: nehmt ausreichend Wegzehrung mit! Denn darauf vertrauen, dass alle Gasthäuser am Wegesrand geöffnet haben, darf man nicht. Mehrere ausgewiesene Gaststätten waren geschlossen. Das betraf besonders die 1. Etappe.
An diesem Tag verließen wir die rechte Elbseite und setzten mit Fähre „Linda“ für 1,50 Euro p. P. auf die linke Seite der Elbe über.
Ab jetzt führte uns der Malerweg sozusagen wieder zurück in Richtung Pirna. Direkt nach dem Übersetzen führten uns Treppenstufen sehr steil bergan. Das war auch der Grund warum wir bereits im nächsten Örtchen – Schöna – ein kleines Päuschen einlegten. Dazu gab es für jeden 100 ml 2011er Cabernet Sauvignon. Ist ja schließlich Urlaub…!
Ein idyllischer Weg führte uns weiter durch einige Dörfchen. Vorbei an Bauernhöfen, Kuhweiden, Hühnern, Ziegen und Pferden.
Ein weiteres Päuschen legten wir in der Waldgaststätte Liethenmühle ein. Bei gebackenem Camembert und Omelette kamen wir mit Einheimischen ins Gespräch.
Nach der Stärkung erwarteten uns dann die nächsten Aufstiege. Hinauf auf den Papststein ging es zuerst, dann folgte der Tafelberg Gohrisch.
Als ich vom Papstein den Berg Gohrisch sah, sagte ich: „Den können wir doch morgen erwandern, für heute waren es genug Aufstiege!“. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings nicht, dass der Malerweg gnadenlos über den Gohrisch bis zu unserem Ziel, der Kurstadt Gohrisch, führte… Also bestiegen wir auch noch den Gohrisch und kamen am Abend nach über 19 Kilometern in dem Kurort an.
In Anna’s Hof ließen wir uns Wildgulasch und Bärlauch-Tagliatelle schmecken…
