Auf dem Malerweg durch die Sächsische Schweiz
7. Etappe
Kurort Gohrisch – Pfaffenstein – Königstein – Weissig – Laase
Die 7. Etappe am 1. Mai 2018 startete direkt mit einem Aufstieg auf den 435 Meter hohen Pfaffenstein. Da wir uns aber am reichhaltigen Frühstücksbuffet ordentlich den Bauch vollgeschlagen hatten, gingen die Beine wie von selbst.
Die Besteigung des Paffensteines war nicht ohne. Hier und da musste man ganz schön Geschick beweisen!
Vom Paffenstein aus machten wir einen Abstecher zur berühmten „Barberine“. Dafür entledigten wir uns unserer Rucksäcke und ließen sie für die nächsten 30 Minuten unbeaufsichtigt am Aufstieg zurück. Es fühlte sich sehr merkwürdig an, denn ich hatte mich in den letzten Tagen an mein Monsterchen gewöhnt und das leichte Grummeln im Magen nahm zu, je weiter ich mich von ihm entfernte.
Die im Jahr 1826 benannte „Hohe Barberine“ sticht mit ihren über 42 Metern wie eine Nadel aus der Erde heraus. Die freistehende Felsnadel hat bereits viele Jahre der eigenen Geschichte zu verzeichnen und ist ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz.
Nach ca. 30 Minuten schulterten wir unsere Rucksäcke wieder und merkten noch einmal mehr, wieviel leichter es ohne Gepäck gewesen war.
Die im Wald versteckt liegende Diebshöhle bot für ein paar Minuten feucht-kalten Schatten, bevor wir auf die Festung Königstein zuhielten.
Durch den Ort Königstein führte der Malerweg schließlich auf einem Pfad bis hinauf auf die Festung. Solltet ihr auf Eurer Wanderung in Bargeldnot geraten, könnt ihr dem in Königstein Abhilfe verschaffen. Jedoch findet ihr die Sparkasse nicht mehr an ihrer alten Stelle in der
Leider mussten wir uns an diesem Tag noch ein weiteres Mal ärgern. Denn endlich oben am Rande der Festung angekommen, gab es keine Gaststätte, keine Toilette oder zumindest mal einen Rastplatz. Wollten wir etwas essen oder die Toilette benutzen, hätten wir die Festung betreten müssen. Der Eintritt schlug jedoch mit 10 Euro p. P. ziemlich zu Buche. Da eine Besichtigung mit Rucksäcken und bereits durchgeglühten Füßen keinen Sinn machte, stiegen wir wieder ab. Mit knurrendem Magen und voller Blase. Wer also die Festung an diesem Tag nicht besichtigen möchte, dem raten wir von der Besteigung ab.
Der nächste passable Baumstamm gehörte uns…
Weiter ging es auf dem Malerweg bis nach Weissig.
Von Weissig aus folgten wir dem Elbweg noch weiter bis nach Laasen, wo wir in der Pension Laasen Perle ein Zimmer für diese Nacht gefunden hatten. Nach weiterem Auf und Ab wurden wir kurz vor dem Ziel glücklicherweise noch einmal fürstlich mit einem Ausblick belohnt.
Diese Unterkunft war im Verhältnis zu Ausstattung und Komfort der letzten Unterkünfte etwas schlechter und mit 75 Euro am teuersten. Das Frühstück war jedoch super und entschädigte das klitzekleine Zimmer mit Gemeinschaftsbad.
Nach den anstrengenden 19 Kilometern gab es am Abend Steak und Bier…

