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Möhrencurry

Möhrencurry à l’ancienne

Auf mehrfachen Wunsch und durch beständiges Drängen, gebe ich jetzt nach und präsentiere das Rezept für mein traditionell-berühmtes Möhrencurry! Obwohl „traditionell“ daran eigentlich nur das Curry ist. Im Sinne der DUDEN-Beschreibung – die ich hier aufgrund des korrekten Artikels für „Curry“ zu Rate zog – könnte ich natürlich noch weiter gehen und das Ganze als indisch bezeichnen. Denn zur Currysoße gibt’s kleingeschnittenes Geflügel. Und Reis. Aus dem ursprünglich „normalen“ Reis wurde Vollkornreis und aus dem Hähnchen, kleingeschnittenes Putenschnitzel. Die besonders fruchtige Ergänzung der Soße bestand aus süßen Ananasstückchen. Heute zieren Möhren das Ergebnis dieses leckeren Gerichts! 😉

Zutaten für 2 Portionen (von denen Du 3 Tage essen kannst ;-)):

Zubereitung:

Zuerst müssen die Möhren in soßengerechte Stückchen geschnitten werden. 3 – 4 mittlere bis große Exemplare ergeben bereits eine doppelt bodenbedeckte Pfanne dieser Gemüsepflanze:

Zuerst etwas Olivenöl in die Pfanne geben – Öl, das Anbrennen vorbeugt, aber gerade bei diesem Gemüse auch die Aufnahme von Vitaminen ermöglicht – und anschließend die Möhren nur so lange darin dünsten, bis sie zwar gar, aber noch bissfest sind. Nach etwa zehn Minuten und einigen Wendungen haben die Vitamin E-Spender diesen Zustand erreicht.

Damit das Curry und die Beilagen auch gleichzeitig fertig werden, empfiehlt es sich, spätestens jetzt mit der Zubereitung des Reis‘ zu beginnen…

Während die Möhren dünsten, ist Zeit, schon mal die Zwiebel und die Knoblauchzehe in kleine Stücke zu zerhacken sowie auch das Putenfleisch vorzubereiten:

Auf Wunsch meines größten Fans des Möhrencurrys, schneide ich etwas kleinere Stückchen, als für klassisches Geschnetzeltes üblich.

Nachdem die Möhren fertig gegart haben, sollten sie dem Fleisch in der Pfanne Platz machen. Der Rest des in der Pfanne verbliebenen und durch die Möhren aromatisierten Olivenöls ist ausreichend, um die Putenstückchen darin zu braten.

Parallel dazu empfiehlt es sich, die Zubereitung der Soße zu beginnen. Die Basis der späteren Currysoße ist eine (weiße) Mehlschwitze, für die in einem Topf zuerst etwas Butter zerlassen werden muss. Sobald die Butter flüssig ist, einen gut gehäuften Esslöffel Mehl hinzugeben und mit dem Schneebesen bei mittlerer Hitze zu einer möglichst gleichmäßigen Masse verrühren.

Anschließend den Joghurt und etwas Milch unterrühren. Während des weiteren Bindens der Soße, weiter fleißig rühren und bedarfsweise noch Milch zugeben. Dann mit der Curry-Gewürzmischung, Salz sowie einer Prise Zucker abschmecken.

Das Putenfleisch sollte mittlerweile durchgebraten sein, so dass jetzt die gehackten Zwiebeln + die Knoblauchzehe kurz in der Pfanne angedünstet werden können.

Im nächsten Schritt kommen die zuvor gedünsteten Möhren wieder zurück in die Pfanne, wo sie zusammen mit Fleisch, Zwiebeln und Knoblauch, mit Pfeffer und eventuell etwas Chilipulver abgeschmeckt werden sollten.

Sobald die Soße mit ausreichend Salz und vor allem Currypulver gewürzt und vielleicht noch mit etwas Joghurt und Milch ergänzt worden ist, steht dem Transfer in die Pfanne nichts mehr im Weg!

Dort angekommen, hat das Möhrencurry jetzt noch etwas Gelegenheit „durchzuziehen“, bis der Reis fertig ist. 

 

Bon Appétit!

Und Fragen, Verbesserungsvorschläge, Kritik, bitte gern in den Kommentaren – würde mich freuen!

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