Entlang des Liebesbankweges am Valentinstag
Hahnenklee – Bocksberg
Wir sind gerade im wunderschönen Oberharz unterwegs und unser Ziel ist das auf einem Hochplateau gelegene Städtchen Hahnenklee. Gegen 14:00 Uhr kamen wir in unserem Hotel Blackcoms Erika an und wurden direkt sehr freundlich von der Besitzerin mit den Worten „Willkommen Zuhause!“ empfangen. Das Hotel befindet sich direkt an den Kranichseen, die wir aus unserem Zimmerfenster sogar sehen können.
Da wir heute noch eine Wanderung wagen wollten, entschieden wir uns für den Liebesbankweg in Hahnenklee. Rund um das Städtchen sind auf 7 Kilometern insgesamt 25 individuelle Holzbänke aufgestellt. Zu den Bänken gibt es jeweils eine Holztafel mit Erläuterungen über die Ereignisse des Liebes- und Ehelebens.
Leider war der Weg zu Anfang sehr beschwerlich, da der offizielle Weg teilweise für den Wintersportbetrieb gesperrt war. So mussten wir zwischenzeitlich querfeldein laufen, haben dafür aber wunderschöne Ausblicke genossen.
Zuerst kamen wir an der sehenswerten Stabskirche vorbei. Sie ist in ihrer Bauweise einzigartig in Deutschland und besteht komplett aus Holz.
Von dort aus folgten wir einem Waldweg bis auf den Bocksberg.
Der Himmel war strahlend blau und die kalte Luft glasklar!
Vom 727 Meter hohen Bocksberg aus, konnten wir auf Hahnenklee und die Bocksberg-Seilbahn schauen.
Weiter folgten wir dem Liebesbankweg, der von dort wieder passierbar war.
Im Hotel hatten wir eine Karte erhalten, die wir an insgesamt drei Stempelstellen abstempeln konnten. Die erste Stelle befand sich an der Liebesbankhütte, von welcher wir einen wunderschönen Ausblick hatten.
Hat man alle drei Stempel auf seiner Karte beisammen, erhält man in der Tourist-Information eine Urkunde. Wir werden uns die Urkunde morgen abholen und diese stolz mit dem Datum „14.02.2017“ entgegennehmen! 🙂
Unterwegs sahen wir auf der Karte, dass unweit der Liebesbankstempelstelle auch die Stempelstelle 112 der Harzer-Wandernadel zu finden ist. Deswegen stiegen wir noch einige hundert Meter den vereisten Hang ab und konnten auch noch unser Wandernadelheft ergänzen!
Danach führte der Weg wieder bergauf. Wir hatten noch einige Kilometer vor uns und es fing bereits an zu dämmern.
Am Ende unserer Route war es bereits komplett dunkel. Für uns die beste Gelegenheit die Stabskirche noch einmal in einem etwas anderen „Licht“ einzufangen.
Nach einem leckeren Essen im niederländischen Restaurant Kachelofen, sitzen wir nun in unserem gemütlichen Zimmer und lassen den ersten Tag unseres Urlaubes ausklingen.

