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Zwei Nächte in Pemuteran

Etwas mehr Bali

Wir verbrachten eine gute erste Nacht in Pemuteran. Nach dem Aufstehen gab’s auf Bestellung Frühstück. Wie auch schon zuvor: Variationen von Eiern, Toast, Obst, Säften, Tee und „Kopi„.

Anschließend entschieden wir, uns gleich am ersten Tag Richtung Strand zu bewegen, um dort vielleicht einen geeigneten Platz zum Baden und Schnorcheln zu finden. Durch Pemuteran führt praktisch nur eine nahegelegene Hauptstraße, die unsere Unterkunft von der Strandseite des Ortes trennte. Wir suchten uns einen Weg aus, der vermeintlich an eine interessante Stelle des Strands führte…

…und wunderten uns, als hinter uns eine große Menge Balinesen mit einer feierlichen Prozession folgten. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine hinduistische Feuerbestattung, deren beeindruckendem Ablauf wir anschließend Zeuge wurden.

 

Die Kremation in Form der öffentlichen Verbrennung der Leichen sei der wichtigste Moment im Leben eines Balinesen und entscheidend dafür, dass die Seele des Verstorbenen von ihrem irdischen Dasein erlöst werden und in den Himmel emporsteigen kann.

Ginge hierbei etwas schief, müsse die Seele als Geist auf der Erde wandeln.

Nachdem wir bestimmt eine Stunde zurückhaltende Gäste dieser Zeremonie waren, gingen wir weiter zum Strand. Die Mittagshitze und vermutlich auch der für diesen Tag als „extrem“ eingestufte UV-Index machten uns bereits zu schaffen.

Noch etwas in Gedanken, kamen wir ans Meer und schauten uns an dem wirklich sehr weitläufigen und von nur wenigen Personen besuchten Strand, nach einem geeigneten Platz für unsere Handtücher um.

 

 

Die Uferzonen sind in verschiedene Bereiche eingeteilt (wie sich später herausstellte). Und wir begannen unsere erste Schnorcheltour etwas „zu weit rechts“: dort, wo gerade wieder ein natürliches Korallenriff entsteht.

Für Taucher gibt es einen ausgewiesenen Bereich. Außerdem wurden bestimmte Plätze mit Konstruktionen für die Entwicklung eines künstlichen Riffs versehen und mit schwimmenden Markierungen sichtbar gemacht. Man kann diese Stationen sehr gut mit Brille und Schnorchel abtauchen. Die dafür nötige Ausstattung wird am Strand, nahe des „Reef Seen Divers Resort“ – das übrigens auch die Aufzuchtstation für Schildkröten in Pemuteran betreibt – für eine geringe Gebühr verliehen.

Der Strand hat schon in den flacheren Uferbereichen eine große Zahl beeindruckender Fische und Pflanzen zu bieten!

Auch bei einem kurzen Besuch dieses Orts und authentischen Teil Balis, lohnt sich aus unserer Sicht unbedingt, einmal in die Unterwasserwelt abzutauchen.

 

Nachdem wir noch etwas Zeit am Strand und in der Sonne verbrachten, war es nach etwa sechs Stunden unter freiem Himmel dann genug. Für Steffi war dieser Zeitpunkt ehrlich gesagt auch bereits etwas früher gekommen, als wir darauf reagieren konnten…

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