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Ein fantastischer Tag in Ubud Teil III

Wir verlassen das spirituelle Zentrum Balis

Nachdem wir bereits den ganzen Tag nach unserer Sunrise-Tour die Augen nicht mal ausreichend für ein Gespräch offen halten konnten, haben wir es wegen der „Datenverarbeitung“ dennoch nicht so früh ins Bett geschafft, wie eigentlich gedacht und gewünscht. Und dazu möchte ich (ja, mal „ich“ = Jens ;-)) auch nur kurz etwas erwähnen: es gilt die täglichen Fotos und Videos von insgesamt fünf Endgeräten/Kameras (1 x DSLR, 1 x DSLM, GoPro, Android-Smartphone, iPhone) auf eines unserer Notebooks zu transportieren – von denen wir zwei sehr schlanke Exemplare im Gepäck haben -, um dann eine Auswahl für unsere Blogposts zu treffen. Einfach ausgedrückt. Aber tatsächlich kostet das schon etwas Zeit. Doch einige Ideen zu einem effizientem Workflow kommen eben tatsächlich erst während der Reise. Und so optimieren wir das einfach immer weiter. Etwas Zeit haben wir ja noch!

Allerdings hatten wir am Dienstag in Ubud nicht mehr sehr viel Zeit, bis wir mit unserem Fahrer Wayan nach Pemuteran aufbrechen mussten. Den Affenwald von Ubud wollten wir jedoch noch mitnehmen, bevor wir die ca. sechsstündige Fahrt in den Nordwesten von Bali antraten.

Und um es gleich vorweg zu nehmen: der „Monkey Forest“ war auf jeden Fall einen Besuch wert! Wir hatten insgesamt 1,5 Stunden und dennoch Zeit genug, einmal den ganzen Wald zu durchwandern. Dazu legen wir großen Wert auf unsere Fotos (wie man hoffentlich an der Auswahl der Bilder erkennen kann), für die wir deshalb etwas mehr Zeit investieren mussten. Aber auch für die Umsetzung der Motive hatte die Zeit am Ende ausgereicht.

Nach Eintritt in den Naturpark wird man natürlich gleich von so einigen Javaneraffen (oder auch Langschwanzmakaken begrüßt, die den besonders beeindruckenden Wald mit über 100 verschiedenen Baumarten bewohnen.

Die Primaten gefallen natürlich gleich, während sie sich um Essen streiten, klettern, sich von Lianen abseilen, Wärtern ohrfeigen, sich zusammen mit Ihren Müttern eine Pause gönnen und jede Menge Motive für die ersten Portraits liefern.

 

 

Allerdings interessieren sich die Makaken auch sehr für alles, was sich zum Beispiel in Hosentaschen, Tüten und im Rucksack befindet. Man sollte also besser alles verschlossen und etwas näher am Körper tragen und ansonsten die Hinweise für das Verhalten im Park und den Umgang mit den Tieren beachten.

 

Beim Verlassen des Parks sahen wir noch eine Besucherin mit einem dieser neugierig-hungrigen Exemplare auf dem Kopf, Haarsträhnen in den Händen haltend und einem Ausdruck im Gesicht der betroffenen Person, der verriet, dass ihr dieser Besuch lang genug gewesen war. 😉

(Kurz nach der Ohrfeige)

Neben den Affen möchte ich aber auch nochmal auf den Wald zurückkommen. Allein die Bäume sind einen Besuch wert! Wir waren sehr beeindruckt von diesem Stück „Dschungel“ am Rande von Ubud!

 

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Anschließend haben wir unseren Spaziergang zurück zu unserer Unterkunft und unseren großartigen Gastgebern des Umah Dajane Guest House gerade noch rechtzeitig beendet, wo auch bereits Wayan sein Auto bereithielt.

Nach unserem Checkout und einem wirklich herzlichen Abschied der überaus liebenswerten Gastgeberin ging es dann los, Richtung Nord/Nordwest.

Die Fahrt von Ubud nach Pemuteran dauert „netto“ = ohne Zwischenhalte ca. drei Stunden mit dem Auto. Wir hatten allerdings noch zwei bis drei Stopps eingeplant, weshalb wir lieber mal von dem ganzen Nachmittag (= sechs Stunden) ausgingen, die wir vermutlich brauchen würden.

Unseren ersten Stopp legten wir bei den Reisterrassen von Jatiluwih ein. Die „Jatiluwih Rice Terraces“ sind die größten auf Bali: hier wird neben der Attraktion für die Besucher auch noch auf die traditionelle Weise – wie vor 3000 Jahren – Reis unter Idealbedingungen angebaut.

Es gibt verschieden lange Wanderwege durch die Terrassen und außerdem noch tagesfüllende Angebote, bei denen man z. B. auch am Ernteprozess teilhaben kann. Bei „Reisinteresse“ solltest Du also etwas mehr Zeit mitbringen. Wir haben das Gefühl, dass man die hier sehr gut verbringen kann.

 

Stopp #2 war der Wassertempel „Pura Ulun Danu Bratan„. Die Anlage liegt bereits in den Bergen auf 1.200 m Höhe am Bratansee. Neben der spirituellen Bedeutung (die man z. B. hier kurz nachlesen kann) hat der Vulkansee eine wichtige Bedeutung für die Bewässerung im zentralen Bali.

 

 

Bevor es nun weiterging, haben wir gleich gegenüber noch etwas in einem lokalen Restaurant gegessen… so scharf, dass hier ganz bestimmt die desinfizierende Wirkung eingetreten ist, die man indonesischem Essen und seinen Gewürzen zuspricht. (Vielleicht ist allerdings auch hier einer der Ursprungsorte für die ab den folgenden Tagen eingetretenen Magen- und Darmbeschwerden. Aber dazu vielleicht später mehr.)

Nachdem wir wieder im Auto saßen, ging’s weiter bergan mit weiten Ausblicken auf die Seen Danau Buyan und Danau Tamplingan. In nordwestlicher Richtung folgte eine beeindruckende Kulisse, von der man immer wieder große Teile bis in die umgebende Berglandschaft, als auch etwas von dem Leben und der gerade stattfindenden Arbeit der Landwirtschaft betreibenden Balinesen, sehen konnte.

Der Rest der Strecke verlief noch ca. eine Stunde in Küstennähe, bis wir schließlich bei Sonnenuntergang um etwa 18:20 Uhr bei unserer nächsten Unterkunft ankamen und uns von unserem mittlerweile schon vertraut gewordenen Fahrer Wayan verabschieden mussten:

In unserer Unterkunft „Magus Homestay“ wurden wir als Honeymooner <3 mit einer wirklich außerordentlichen Blumenzier begrüßt:

Wir beendeten den Abend mit einem Besuch des nahe gelegenen Restaurants Warung Ganesh‘, in dem wir in sehr schöner Atmosphäre noch ein leckeres Abendessen genossen.

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