Von der Küste in den Snowdonia-Nationalpark
Nach einer doch ziemlich feucht-kalten Nacht im Zelt, brachen wir am nächsten Morgen weiter Richtung Norden auf. Unser nächstes Ziel an der Küste war St. Davids. Auf dem Weg dorthin durchfuhren wir den größten Teil des Pembrokeshire-Nationalparks.
In der schönen kleinen Stadt gab es einiges zu bestaunen. Vor allem die Kathedrale von St Davids und den alten Bischofspalast.








Auf dem West Hook Farm-Campingplatz hatten wir einen älteren Herren aus Liverpool kennengelernt, der uns den Tipp gab, dass es in New Quay Delfine zu sehen gebe. Wir folgten dem Rat, die kleine Küstenstadt zu besuchen und hielten Ausschau.
Bis auf ein paar hübsche Häuschen haben wir aber nichts weiter entdeckt…
Unser nächstes Ziel war Aberaeron, wo es ein preisgekröntes Honigeis geben sollte. Die kleine Stadt im georgianischen Stil bot im „The Hive“ viele verschiedene Sorten des begehrten Honigeises.
Für mich gab es Mocca-Honey und für Jens Blackberry-Currant.
Zwar sind auch diese köstlichen Kugeln des Glücks teuer, so wie jedes Eis in Wales, aber es lohnt sich definitiv!
Das Städtchen hatte aber noch wesentlich mehr zu bieten. Denn die Häuschen machten schon einiges her.
Der Abend erwies sich dann als recht spannend. Das Hotel, welches wir zuvor gebucht hatten war wirklich absolut nicht bewohnbar. Wir sind ja von unseren Reisen schon einiges gewohnt, aber das Hotel am Abend war die Härte. Details werde ich an dieser Stelle auslassen. So mussten wir noch einmal umdisponieren und landeten dann in Aberystwth. Von dort aus starteten wir am nächsten Tag, dem 21.05.2019, über Aberdyfi, Dolgellau bis nach Portmeirion.

In Portmeirion, einer kleinen Stadt, die von einem Architekten nach italienischem Vorbild an einem Felsen errichtet wurde, bekam unser alter Schwede leider ein Problem. Seine Spannrolle plus Keilriemen war offensichtlich defekt. Ein lautes Klackern und eine unrunde Bewegung des Riemens ließen Schlimmes erahnen. So besuchten wir Portmeirion an diesem Tag nicht und suchten uns zunächst eine Unterkunft in der Nähe.


Fündig wurden wir am Abend in Beddgelert, einem wunderschönen kleinen Ort mitten im Snowdonia-Nationalpark.



Im Ort war sehr wenig los und als wir am Abend im Tanronnen Inn noch eine Kleinigkeit aßen, waren wir umgeben von Einheimischen. Um uns herum walisisch sprechende Menschen! Wirklich aufregend…

Ein abendlicher Spaziergang durch den Park im Ort ließ uns noch einige Entdeckungen machen. Von Lämmern unterschiedlichen Alters, über Kleiber in Astlöchern bis zu jagenden Fischreihern…
Ein älterer Mann aus Bristol machte uns auf das Kleiber-Weibchen aufmerksam. Es fütterte stets das Küken, welches sich im Astloch versteckt hielt.
Unten am Fluss konnten wir einen Graureiher bei der Fischjagd beobachten. Es hat einige Anläufe gebraucht, um ihn bei einem erfolgreichen Jagdversuch zu erwischen! Schaut Euch doch gerne mal mein Video dazu an:
Am nächsten Tag sollte dann erst einmal die Volvi-Odyssee weitergehen…

















