Kroatien – Omiš, Krka und Šibenik

Mitteldalmatien

Von Omiš in den Nationalpark Krka und Šibenik

Eines unserer nächsten Ziele war die Stadt Omiš, die an der Mündung der Cetina in das adrianische Meer liegt.

 

Schmale Wege führten durch die Stadt und boten uns immer wieder neue Blickwinkel.

Auf dem Weg durch die Stadt erklommen wir die Tvrđava Mirabela (Mirabella Fortress), von welcher wir einen unglaublichen Blick auf die Stadt und die Schlucht der Cetina hatten.

 

 

Von der Burg aus hatten wir einen weiten Blick über die Stadt.

 

Die Cetina mäandert zwischen Bergen von Osten in das Landesinnere. Ein ganzes Stück folgten wir dem Fluss und fühlten uns wie in einer anderen Welt.

Eine gefühlte Ewigkeit trafen wir auf keine Menschenseele. Nur dann und wann kamen wir an einem kleinen Bergdorf vorbei.

Besonders beeindruckend war das kleine Dorf Raljevici Podaspilje. Mitten auf einem Berg zwischen Wald und Felsen, thronten die hübschen Häuser des Ortes.

 

 

Für die Adrenalin-Junkies unter den Kroatienurlaubern gibt es auch Möglichkeiten der Beschäftigung!

Auf dem Weg zurück nach Omiš machten wir einen Halt in dem kleinen Restaurant Kaštil Slanica. Dort erwarteten uns frisch gefangene Forellen mit Kartoffeln.

 

Ein Plätzchen direkt am Fluss, ein kühles Getränk und frischen Fisch. Was brauchten wir mehr, um diesen schönen Tag abzuschließen…?

Zurück in Omiš brach bereits die Dämmerung an und wir machten uns nach einem kurzen Strandspaziergang auf den Weg in unsere 50 km entfernte Ferienwohnung.

Der nächste Tag bestand im Wesentlichen darin, die Insel Čiovo zu erkunden und unseren Grill einzuweihen…

Das kristallklare Wasser lud immer wieder zu einem erfrischenden Bad ein.

 

Kleiner Leuchtturm auf Čiovo.

 

Ein Stoppschild stand im Walde, ganz still und stumm…

 

 

Bei unserem Candle-Light-Dinner gab es frisch gegrillte Burger und Salat.

Am nächsten Morgen brachen wir früh auf, denn wir wollten den berühmten Nationalpark Krka besuchen. Nach ca. 60 km kamen wir, vorbei an dem schönen Ort Primošten, in Šibenik an, von wo aus wir in den Park starteten. Wir entschieden uns, mit dem Schiff zunächst in den Norden des Parks zu fahren und dann zurückzulaufen.

Eines unserer ersten Ziele war der Skradinski Buk Waterfall. Eine schmale Brücke führte über den See, der gesäumt von kleinen Wasserfällen unter unseren Füßen rauschte.

 

Über einen angelegten Rundweg wurden wir durch den Nationalpark geleitet, immer nah vorbei an den Wasserfällen und über mehrere Becken, die sich durch den Rückstau des Wassers gebildet hatten.

Auf dem Rundweg kamen wir an einem alten Wasserkraftwerk vorbei, welches sich inmitten eines kleinen Dorfes befand.

 

Unter einem der Häuser wurde das Wasser aus den Rückhaltebecken so geschickt gestaut, dass ein Sog entstand und das runde Becken im Hintergrund früher als „Waschmaschine“ genutzt wurde. Die Bewohner legten ihre Wäsche in den „Pott“ und durch das herumwirbelnde Wasser wurde die Wäsche gewaschen.

Auf dem Weg begegneten wir einer reichen Tier- und Pflanzenwelt.

 

 

Obwohl die Zeit schon vorangeschritten war, entschieden wir, den Weg zu unserem Auto zurückzulaufen. Auf dem Rückweg konnten wir noch einmal die Schönheit dieser Landschaft bewundern und zu unserer Überraschung gab es sogar ein kühles Bier.

 

In Šibenik streiften wir bei Einsetzen der Dämmerung noch etwas durch die hübschen Gassen, als wir schließlich von einem ungeheurem Regenschauer überrascht wurden.

 

 

 

 

Das Wetter in Dalmatien hat uns einige Male ganz böse erwischt. So wie an diesem Abend, als der friedliche Himmel kein bisschen nach Regen aussah, suchte uns ein Unwetter auch einige Tage später in Trogir heim.

Klatschnass fuhren wir zurück nach Čiovo, wo wir – während unsere Socken trockneten – schon die Pläne für den nächsten Tag schmiedeten…

6 Gedanken zu „Kroatien – Omiš, Krka und Šibenik

  1. Gott sei Dank – habt ihr euch entschieden, auch diese tollen Bilder und grandiosen Eindrücke mit allen zu teilen! Danke dafür. Es sind wieder klasse Fotos gepaart mit unterhaltsamen, amüsanten Texten! Weiter so…

    1. Wir haben uns das Dorf nur vom Ortseingang aus angesehen. Die Häuser liegen alle verteilt an einem Berghang, so dass es eigentlich gar keinen „richtigen“ Dorfcharakter hat. Aus der Ferne ist es wunderschön zu beschauen.

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