Malerweg – 3. Etappe

Auf dem Malerweg durch die Sächsische Schweiz

3. Etappe

Hohnstein – Brand – Altendorf

Die Nacht in den alten Gemäuern war sehr entspannend. Ich wartete fortwährend darauf, dass uns des Nachts mal das Schlossgespenst besucht, aber das war wohl gerade ausgeflogen…

Unser erstes Ziel an diesem sonnigen Tag war das Bergrestaurant Brand-Baude. Der Weg führte uns durch saftiggrünen Wald, vorbei an der Gautschgrotte.

 

Gautschgrotte

 

 

 

Von der Terrasse  der Brand-Baude hatten wir einen wunderbaren Blick auf Teile der Sächsischen Schweiz und als dann noch die frische Buttermilchplinse und dampfender Kaffee dazu kam, konnte der Tag nicht besser werden.

 

Buttermilchplinse mit Apfelmus

 

Brand-Baude

Nach einiger Zeit sprach uns ein älterer Herr an, der berichtete, dass er in dieser Gegend wohne und noch nie einen solch schönen Tag auf der Brand-Baude erlebt habe. Wir schienen wahrlich Glück zu haben an diesem Morgen!

Von der Brand-Baude aus führte der Weg zunächst einmal bergab bis nach Kohlmühle.

 

 

Wo es runter geht, geht es natürlich auch wieder rauf…

 

 

 

Stillgelegtes Industriegebäude in Kohlmühle.

Kurz hinter dem Örtchen Kohlmühle folgten wir den Bahngleisen, auf denen auch die Nationalparkbahn verkehrt. Kurz nachdem sich die Sebnitz hinter Kohlmühle nach rechts schlängelt (Koordinaten 50.942275, 14.172622) mussten wir uns neu orientieren, denn entgegen der Beschilderung des Malerweges – gelbe Schrift „Malerweg“ auf grünem Schild – die uns weiter an der Bahn weiterführen sollte, zeigte uns unsere Wanderkarte, dass wir nach rechts gehen sollten. Wir entschieden uns letztendlich für die Wanderkartenvariante und gingen über das Feld. Diesen Abstecher würden wir Euch auch empfehlen, denn der Weg ist schöner als der an den Bahngleisen.

Nach einem letzten steilen Anstieg hatten wir Altendorf im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erreicht. Diese Nacht kamen wir bei Familie Protze unter, an diese wir durch eine andere Familie vermittelt worden waren. Es begrüßte uns eine sehr freundliche ältere Dame, die uns in unser Zimmer führte. Für 45 Euro erhielten wir ein eigenes Schlafzimmer mit Bad und Toilette und sogar am nächsten Morgen ein reichhaltiges Frühstück auf dem Zimmer. Auch Bier und Wasser erhielten wir für einen geringen Unkostenbeitrag.

Am Abend erhielten wir im Gasthaus „Heiterer Blick“ frischen Spargel mit Lachs und einen weiteren tollen Ausblick.

2 Gedanken zu „Malerweg – 3. Etappe

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