Skandinavien-Roadtrip – Zurück in Schweden Teil IV

Malmö, Maribo und Mensch…

…ärgere Dich nicht über’s Wetter!

Am Tag unserer „Elchentdeckung“ fuhren wir noch weiter bis zum BarsebäckStrand-Campingplatz, nur einige Kilometer von Malmö entfernt.

Der Platz liegt direkt am Meer und bietet Duschen, Toiletten und eine Außenküche mit Spülbecken.

Von einem langen Steg, der ins Meer führt, hatten wir einen schönen Blick auf die untergehende Sonne und unseren Stellplatz.

Auf einem Schild wurden wir auf „Igelkott“ aufmerksam gemacht. Unserer Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Von Kot und sich übergebenden Igeln war alles dabei. Bis wir dank eines Übersetzers herausfanden, dass „Igelkott“ einfach auf Schwedisch „Igel“ bedeutet. Und der ließ nicht lange auf sich warten.

Am Morgen des 20.06.2018 hatten wir nur noch 20 Minuten Fahrt bis nach Malmö. Dort parkten wir für ein paar SEK direkt am Schloss. Ohne einen Reiseführer machten wir einen Spaziergang zur Altstadt von Malmö – die Gamla Staden. Vorbei am Schloss und dem Slottsträdgården ließen wir die Umgebung einfach auf uns wirken.

Castle Mill
Turning Torso
Slottsträdgården

 

 

 

 

 

Rathaus von Malmö

 

Rathausplatz von Malmö

 

 

Schloss von Malmö

 

Im Slottsträdgårdens Kafé gönnten wir uns dann zum Abschluss in Schweden frische Kanelbullen (Zimtschnecken) und Smørrebrød.

An diesem Nachmittag fuhren wir noch bis nach Maribo in Dänemark, wo wir auf dem Maribo Sø-Campingplatz unsere letzte Nacht des Roadtrips verbrachten. Der Platz liegt idyllisch an einem See und bietet neuwertige Einrichtungen. Mit fast 50 Euro schlägt er für eine Nacht aber auch gut zu Buche…

 

 

 

Am letzten Abend blieb die Camperküche kalt und wir machten einen kleinen Spaziergang durch Maribo bis zu Viktorias Café. Dort erwarteten uns köstliche Steaks, Burger und guter Wein. Eine absolute Empfehlung!

Am nächsten Morgen traten wir dann die Heimreise an. Mit der Fähre ging es von Rødbyhavn bis nach Puttgarden auf Fehmarn. Die Überfahrt dauerte etwa eine Stunde und kostete für vier Personen mit sieben Meter langem Reisemobil 106 Euro. Leider mussten wir sehr lange warten, da die Fähre unglaublich überlaufen war. Nach insgesamt drei Stunden erreichten wir dann Puttgarden.

 

Deutschland hatte uns wieder. Leider bei unbeschreiblich schlechtem Wetter. Regen, Sturm und Kälte erwarteten uns.

Aber dafür lagen drei wahnsinnig aufregende Wochen hinter uns. Wir hatten unheimlich viel gesehen, ich hatte mir einen Traum erfüllt und wir wurden als Familie natürlich auch auf die Probe gestellt.

Ich kann mir schon Eure Fragen vorstellen, die Ihr jetzt im Kopf habt. „Ob die sich viel gestritten haben?“, „Ob die sich auf die Nerven gegangen sind?“ und so weiter und so fort. Nicht nur einmal hatte ich im Vorhinein von anderen gesagt bekommen: „Was!? Mit Deinen Eltern in den Urlaub? Und dann auch noch in einem Camper? Oh Gott, niemals!“. Aber wir haben ein besonderes Verhältnis zueinander. Schon immer. Und natürlich haben wir in den drei Wochen auch mal kräftig diskutiert. Aber dafür sind wir vier Menschen mit vier verschiedenen Charakteren.

Schlussendlich sage ich: Super Urlaub, vielen Dank Mom & Dad.

 

 

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