Neuseeland – Südinsel Teil I

Von Picton bis zu den Pancake Rocks

Nach unserer Ankunft in Picton auf der Südinsel Neuseelands, war unserer erstes Ziel ein kleiner Campingplatz zwischen Kaiteriteri und Marahau. Von Bergen und friedlich grasenden Schafen umgeben, bekamen wir für 12 NZD p. P. einen wunderschönen Campingplatz geboten.

Den ersten Tag auf der Südinsel wollten wir im Abel Tasman Nationalpark verbringen. Am Morgen des 06.10.2017 wurden wir von einem Wasser-Taxi von Marahau bis Anchorage gebracht, von wo aus wir durch den Nationalpark wieder zurück nach Marahau wandern wollten. Der Nationalpark ist lediglich per pedes beziehungsweise mit dem Wasser-Taxi erreichbar.

Für 35 NZD p. P. bekamen wir allerdings nicht nur die Fahrt bis zu unserem Ziel geboten, sondern auch allerhand Sehenswertes!

Nachdem wir uns zunächst über die vielen Traktoren mit Bootsaufliegern gewundert hatten, wussten wir nach kurzer Zeit auch schon was es damit auf sich hatte! Wir wurden direkt bei der „Zentrale“ des Wasser-Taxis in das Boot geladen, via Traktor zum Meer gebracht und dort im Meer abgeladen. Ein wirklich abenteuerliches Spektakel!

Zu unserer Überraschung fuhr unser Skipper uns zunächst zum Split Apple Rock.

Imposant liegt dieser riesige Boulder auf einigen Felsen im Meer vor der Küste. Unser Skipper wusste zu berichten, dass alleine Chuck Norris für die Spaltung des Boulders verantwortlich war…

Weiter ging es, vorbei an Adele Island, bis nach Anchorage.

Seebären auf Adele Island.

Auf dem Weg über das Meer haben wir plötzlich diesen kleinen Kerl getroffen:

Ein blauer Pinguin, der kleinste Pinguin der Welt.

In den nächsten sechs Stunden wanderten wir von Anchorage über den Abel Tasman Coast Walk bis nach Marahau.

 

Wilder Weka.
Apple Tree Bay.
Ebbe kurz vor Marahau.
Die letzten Meter vor dem Ziel.

Noch an diesem Tag fuhren wir von Marahau bis nach Murchison. Unser nächstes Ziel war Punakaiki, wo wir nach spätestens einem weiteren Tag ankommen wollten.

Auf dem Weg machten wir einen Abstecher zum Cape Foulwind, wo es so extrem regnete, dass wir durch und durch nass wurden. Am nächsten Stopp, der Seal Colony Tauranga entschieden wir uns dann, trotz der arktischen Temperaturen, für kurze Kleidung. So konnte weniger Stoff nass werden…

Auf dem Weg zur Seehund-Kolonie.

Bei diesem Wetter kann man wirklich nur faulenzen…

Über den Ocean Coast State Highway 6 ging es weiter bis nach Punakaiki zu den Pancake Rocks. Aufgrund des schlechten Wetters suchten wir uns für diese Nacht ein Quartier in der Nähe. Über diesen Link kommt Ihr zu dem Platz auf dem das Campieren über Nacht erlaubt ist. Mit einer Einschränkung: only self contained!

Die Pancake Rocks haben wir uns sowohl am Abend bei Low Tide als auch am Morgen bei High Tide angesehen. Spannender ist es jedoch bei steigender Tide, da die Blowholes dann in Aktion zusehen sind!

Pancake Rocks bei Low Tide.

 

Pancake Rocks bei High Tide.

 

 

Die steigende Tide und das aufgebrachte Meer verursachten einen hohen Wellengang.

 

 

 

„The chimney pod“ bließ von Zeit zu Zeit zerstäubtes Wasser in die Luft. Durch die Wellen, welche mit Wucht in den schmalen Kanal (Kamin) gepresst wurden, entstand dieses Spektakel.

Weiter führte unser Weg über den State Highway 6, entlang der Westküste bis zum Franz-Josef-Gletscher…

3 Gedanken zu „Neuseeland – Südinsel Teil I

  1. Interessant, abwechslungsreich und wirklich abenteuerlich! Und dann noch sehr lebendig geschrieben…danke für die Mühe!

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