Neuseeland – Südinsel Teil III

Von Bruce Beach nach Queenstown

Nach den faszinierenden Ausblicken auf die Südalpen erreichten wir am Abend des 09.10.2017 den Bruce Beach.

 

Der Strand ist gesäumt von alten Wurzeln und ergibt mit seinem goldenen Sand in der untergehenden Sonne ein wunderschönes Bild.

 

Nach einer ruhigen Nacht auf dem kostenlosen Parkplatz des Bruce Beach fuhren wir am Morgen weiter. Unser heutiges Ziel sollte Wanaka sein, wir entschlossen uns jedoch spontan, einen Abstecher nach Jackson Bay zu unternehmen. Im Visitor Centre in Haast hatten wir gelesen, dass Jackson Bay der letzte zu erreichende Ort an der Westküste sei. Die Bewohner der Stadt hätten seit Jahrzehnten dem rauen Wetter getrotzt und selbst schon zu einer Zeit dort gelebt, als es keine Verbindungsstraße gab. Nahrung sei nur über den Seeweg transportiert worden. Dies weckte natürlich unser Interesse.

Über die Haast-Jackson Bay Road fuhren wir zunächst bis nach Jackson Bay. In dem kleinen Örtchen war leider überhaupt nichts los und sogar das berühmte Meeresfrüchte-Restaurant „Cray Pot“ hatte geschlossen. Trotz des bereits wieder heftig einsetzenden Regens machten wir eine kleine Wanderung über den Wharekai Te Kou Walk bis zum Ocean Beach. An diesem kleinen Strand auf der anderen Seite der Halbinsel konnten wir skurrile Gesteinsformationen betrachten.

 

Rückblickend betrachtet hat sich der Abstecher leider nicht gelohnt. Sollte das Cray Pot geöffnet haben und das Wetter besser sein, ist ein Besuch sicher lohnenswerter. Ob das Restaurant geöffnet hat, erfährt man bereits in Haast Junction, wo sich an einer Tankstelle ein Aufsteller befindet. Dort sollte man wenn nötig auch tanken, denn auf dem Haast Pass kommt vorerst keine Tankstelle mehr. Da die Haaster sich dessen bewusst sind, muss man dort leider ein paar Dollar mehr zahlen.

Auf der tiefsten Passstraße der Sündinsel fuhren wir dann 140 Kilometer von Haast bis nach Wanaka. Am Wegesrand warteten einige tolle Sehenswürdigkeiten auf uns…

Die Thunder Creek Falls.
Die Fantail Falls.
Die Blue Pools.

Die Blue Pools waren nach einer kurzen Wanderung über mehrere Swingbridges zu erreichen. Ihre unglaubliche Farbe haben die Pools gelösten Sedimenten zu verdanken. Trotz des bedeckten Himmels strahlte das Wasser in einem fast unnatürlich wirkenden Blau.

Der Pass eröffnete uns wundervolle Blicke auf den Lake Wanaka und den Lake Hawea.

 

Auf der Suche nach einem kostenlosen Stellplatz für die Nacht, fanden wir einen Platz am Lake Diamond, ca. 20 Minuten von Wanaka entfernt.

Blick vom Camper aus.

Ein wunderschöner Platz mit grandiosen Ausblicken. Einer unserer absoluten Favoriten auf der Reise. Der Stellplatz ist kostenfrei und bietet ein Plumpsklo.

Am nächsten Tag ging es für uns von Wanaka weiter bis nach Queenstown. Vom tiefsten Pass der Südinsel fuhren wir an diesem Tag über die höchste Straße Neuseelands.

 

Eine Initiative der Gesellschaft gegen Brustkrebs in Cardrona.

Vom schönen und beschaulichen Queenstown machten wir am nächsten Tag einen Abstecher nach Glenorchy. Das Wetter war perfekt und bis zum Tag unserer Abreise, sollte es der sonnigste Tag der gesamten Reise bleiben.

Blick vom Head of Wakatipu.
Nicht eine Wolke am Himmel, auf dem Weg nach Glenorchy.

 

Immer nah am drittgrößten See Neuseelands, dem Lake Wakatipu, entlang bis zur kleinen Stadt Glenorchy.

 

Auf dem Glenorchy Walkway kamen wir durch ein sumpfiges Gebiet, durch welches wir teilweise auf Stegen hindurchgeführt wurden.

 

 

Schwarze Schwäne auf der „Lagune“.

Im Glenorchy Café gab es am Ende der Wanderung leckeren Cappuchino, bevor wir nach Queenstown zurückfuhren.

 

Im Hafen von Queenstown.

Im Hafen besuchten wir das Underwater Observatory, aus welchem wir, dank des hohen Reinheitsgrades des Wassers, die dort lebenden Fische beobachten konnten. Lachse, Forellen und Aale schwammen direkt an den dicken Scheiben vorbei. Sogar einige Maori-Enten tauchten tief an den Grund des Sees.

 

 

 

 

Na, wer ist schneller beim Brotkrumen?

 

Spaziergang durch den Botanischen Garten von Queenstown.
Der Blick vom Botanischen Garten auf die Remarkables.
Schockierende Erkenntnis: sogar am anderen Ende der Welt gibt es allergieauslösenden Birken!

Nach wunderschönen Tagen in dieser Region, ging unsere Reise weiter Richtung Nordwesten…

 

2 Gedanken zu „Neuseeland – Südinsel Teil III

  1. Hier war es wohl einsam aber auch sehr schön… gefällt mir! Und dann habt ihr zum Schluss scheinbar auch noch Catweazel getroffen…. ( kennt ihr den überhaupt?)

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